flugzeugfiete.de
flugzeugfiete.de

Flughafen Berlin-Tempelhof

IATA-Code THF ICAO-Code EDDI bis 1995 EDBB 30.Okt. 2008 geschlossen

Start- und Landebahn 09R/27L 1840 m 09L/27R 2094 m

Luftbrückengedenktag 12.05 2009

Besichtigung Flughafen THF Sept. 1998

08.09.2008 THF

Flug über Berlin und Potsdam Okt.2007

Flugschein
Bordkarte

Technische Daten der Ju-52

Baumuster                       Junkers Ju 52/3m

Kennzeichen                    D-AQUI (historisch) D-CDLH (neu)  

Triebwerk                         3 X Neunzylinder-Sterenmotoren

                                        Pratt &  Whitney PW 1340 S1 H1G Wasp

Triebwerkleistung            3 X 600 PS

Besatzung                       Cockpit 3 , Kabine 1

Passagiere                      16

Spannweite                      29,25 m

Länge                              18,90 m

Höhe                                6,10 m

Flügelfläche                     110,50 m2

Leergewicht                     8,2 Tonnen

max.Startgewicht            10,5 Tonnen

Reisegeschwindigkeit     190 km / h

Startgeschwindigkeit       120 km / h 

Höchstgeschwindigkeit    250 km / h

max. Reichweite              ca. 825 km

max.Flugdauer                ca. 4Std. 20 Min.

Startrollstrecke                ca. 500 m

Landerollstrecke              ca. 350 m

Tankinhalt                        1830 Liter

Reiseflugverbrauch          420 Liter / h 

Kurzer Lebenslauf der D-AQUI

Diese Maschine verließ Anfang 1936,als Werksnummer  5489, das Fließband in Dessau . Sie bekam das Kennzeichen D-AQUI mit dem Namen "Fritz Simon" und wurde am 10.04.1936  bei der Lufthansa in Dienst gestellt.

Kurze Zeit später ging sie zur Fluggesellschaft  DNL nach Norwegen. Sie flog dort mit der Kennung LN-DAH mit dem Namen "Falken".

Als Kriegsbeute ging sie im April 1940  an dei Wehrmacht, wurde  als Truppentransporter eingesetzt.

Ein halbes Jahr später ging sie wieder zur Lufthansa zurück und  bekam ihre alte Kennung wieder ,aber mit dem Namen "Kurt Wintgens"

Nach Kriegsende gaben die Alliierten  die Ju-52 wieder an die Norweger zurück und bekam die Kennung LN-KAF mit dem Namen"Askeladden".

1947 wurde die Maschine Grundüberholt und es wurden, durch den Kriegseinsatz , Korrosionsschäden festgestellt. Eine Maschine , die füe die Luftwaffe gebaut wurde, diente nun als Ersatzteillager. 

1948 im Februar nahm diese Ju-52 wieder ihren Dienst auf,diesmal mit der Werksnummer des Militärrumpfes 130 714.

Das Düsenzeitalter begann und so wurde sie endgültig außer Dienst gestellt. (1956)

Es fand sich nach einem Jahr ein Käufer und so kam die Ju zur Fluggesellschaft "Transportes Aereos Orientaies" nach Quito in Ecuador. Hier in Südamerika bekam sie ie Kennung HC-ABS mit dem Namen "Amazonas". Hier wurde alles geflogen - Ziegen Kühe Fracht und Passagiere. Man schrieb das Jahr 1963 und die Maschine brach fast auseinander , die Maschine hatte jetzt 8000 Flugstunden.

Ein  ehemaliger Kriegspilot , Lester Weaver entdeckte 1969 die Maschine und kaufte für 5200 USD das Wrack. Die wurde wieder flugtauglich gemacht und erhielt das Kennzeichen N 130 LW . Bekam aber  keine Zulassung

Der "Wellblechphönix" wurde, 1975,  dann von einem Flugzeugfanatiker für 52500 USD gekauft. Der Amerikaner Martin Caidin taufte die Ju-52 auf den Namen "Iron Annie". Sie erhielt die Kennung N 52 JU . Martin Caidin zog von einer Flugschau zur nächsten. 1976 wurde sie dann Grundüberholt und bekam auch neue Motoren.Die Überholung verschlang fast eine viertel Millionen USD.

Dann kam die Lufthansa ins Spiel und kaufte die Ju  und so landete sie am 28. Dez.1984 ,nach einem 16-tägigen Flug von Florida über die Ostküste,Grönland,Island und England,auf dem Flughafen Hamburg -Fuhlsbüttel. 8000 km hatte sie hinter sich gelassen.

Sie wurde dann mit der neusten Technik ausgerüstet und nach 16 Monaten Arbeit ,wurde sie mit dem alten Kennzeichen versehen und bekam den Namen "Berlin-Tempelhof".

Ihre Zulassung D-CDLH

Man kann sie nun überall auf Flugveranstalltungen und großen Ereignissen sehen.

 

 

Flying Red Bulls auf THF 27.05.2006

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Friedrich Wilhelm Braun

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.